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SUMMARY:Was mache ich\, wenn…??? – „Erste Hilfe“ für Musikpädagogen
DESCRIPTION:In dem zweiteiligen Seminar werden wir uns mit Themen auseinandersetzen\, die neben dem reinen Musikunterricht in der Beziehung zwischen Musikpädagogen und SchülerInnen mitschwingen können. \nFundiertes Wissen und Sicherheit im Umgang damit fördern den positiven Kontakt zu SchülerInnen und Eltern und ermöglichen eine gute Lernatmosphäre. \n  \nSeminarteil 1: Chance und Risiko der Schüler-Lehrer-Beziehung \nWieviel Nähe und Distanz brauchen Lehrkraft und Musikschüler im Unterricht? \nWelche Grenzen gilt es einzuhalten? \nWas mache ich\, wenn ich den Eindruck habe\, einem Schüler oder einer Schülerin geht es nicht gut oder wenn ich plötzlich starke Veränderungen im Verhalten feststelle? \nIm ersten Teil des Seminars beleuchten wir das komplexe Thema des Kinderschutzes\, mit Fokus auf die Prävention vor Grenzverletzungen\, insbesondere mit MusikschülerInnen im Einzelunterricht. Wir informieren über das sensible Thema und geben Hilfestellungen zum Umgang mit schwierigen Situationen und Fragen. Anhand fiktiver Fallbeispiele erarbeiten wir gemeinsam\, was im konkreten Fall zu tun ist und welche Ansprechpartner\, auch von außen\, zu Rate gezogen werden können. \nInhalte: \n\nFormen sexualisierter Gewalt und erheblicher Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen definieren und differenzieren können\nRaum für Auseinandersetzung mit dem Thema (Gruppenübung Nähe und Distanz\, Gruppenarbeit Fiktive Fallbeispiele)\nAuseinandersetzung mit einem Verhaltenskodex und Schutzvereinbarungen als Grundlage in der musikpädagogischen Arbeit\nHandeln im Verdachtsfall\n\n  \nSeminarteil 2: Zappelphilipp\, Traumsuse & Co \nIm zweiten Teil geben wir einen Einblick in das weite Spektrum der Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. \nWas mache ich\, wenn SchülerInnen aufgrund ihres auffälligen Verhaltens den eigentlichen Musikunterricht zur Nebensache werden lassen und ich mehr damit beschäftigt bin\, zu ermahnen und zu motivieren denn musikalische Inhalte zu vermitteln? Wie führe ich klärende Gespräche mit den Eltern? Und wie schütze ich mich selbst vor Frust und Unmut im Umgang mit Kindern und Jugendlichen\, die mich ständig herausfordern? \nNach einem kurzen Abriss über die wichtigsten Diagnosen\, die Kinder und Jugendliche heute häufig in den Musikunterricht „mitbringen“\, erarbeiten wir anhand von Fallbeispielen ein Verständnis dafür\, wie sie die Welt sehen und erleben. \nIn einem zweiten Schritt entwickeln wir gemeinsam Hilfen und Lösungen\, wie dieses Wissen konstruktiv für den Musikunterricht genutzt werden kann\, um für beide – SchülerInnen und Lehrkräfte – ein positiveres Lernumfeld zu schaffen. \nInhalte:  \n\nWissensvermittlung zu Verhaltensauffälligkeiten und emotionalen Auffälligkeiten: Was verbirgt sich hinter den Diagnosen ADHS\, Asperger Autismus\, Borderline-Störung? Was sind Ängststörungen\, wie äußerst sich eine Depression u.a.?\nWorkshop mit Anregungen für einen positiven und fördernden Umgang mit besonderen MusikschülerInnen und ihren Eltern\nEigene pädagogische Grenzen wahrnehmen und akzeptieren lernen\n\n  \n  \nDozentinnen: Stephanie Gadreau (Teil 1) und Hanna Deggendorfer (Teil 2) \n  \n                      \nStephanie Gadreau ist Dipl.-Pädagogin (Uni) mit Zusatzausbildung in ILP (systemisches\, tiefenpsychologisches und lösungsorientiertes Coaching) und tätig bei der Stadt Augsburg im Amt für Kinder\, Jugend und Familie. In ihrem Aufgabenbereich der pädagogischen Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundeskinderschutzgesetzes tritt sie mit Vereinen sowie Organisationen der Jugendarbeit in Kontakt\, unterstützt diese bei der Entwicklung institutioneller Kinderschutzkonzepte und hält Schulungen zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt und Kinderschutz in der Jugendarbeit. \n  \n \nHanna Deggendorfer ist Dipl.-Sozialpädagogin (FH) mit Zusatzausbildungen in systemischer Familientherapie und Erlebnispädagogik sowie Weiterbildungen im Bereich des Konfliktmanagements\, ebenfalls beschäftigt beim Amt für Kinder\, Jugend und Familie der Stadt Augsburg. Neben ihrer langjährigen praktischen Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im außerschulischen Bildungsbereich mit Fokus auf Kindern aus prekären Lebenslagen leitet sie Seminare zu pädagogischen Themenkomplexen in der Kinder- und Jugendarbeit. \n  \nZielgruppe: Lehrkräfte für alle Instrumente\nTeilnehmerzahl: 10 - 25\nTermin: Samstag\, 7. Dezember 2019\, 10 - 17 Uhr\nOrt: downtown music institute\, Gögginger Str. 13\, 86159 Augsburg\nKursgebühr\nLehrkräfte an ldfm-Institute: 30\,- €\nMitglieder Tonkünstlerverband Bayern: 30\,- € (kann zusätzlich über den TKVB mit Antrag bezuschusst werden)\nGäste: 45\,- €\nAnmeldung erbeten bis 2.12.2019 \nDas Seminar ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Amt für Kinder\, Jugend und Familie der Stadt Augsburg und dem Tonkünstlerverband Bayern. Die Fortbildung ist zur Verlängerung des Qualitätszertifikats mit 6 Stunden anerkannt.
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